Sonne, Strand und Meer – eine tolle Schulfahrt!

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Als ich am Donnerstag um 5 Uhr von der Müllabfuhr geweckt wurde, wusste ich direkt, dass heute etwas Besonderes war. Ich sah mich im Zimmer um, und sah einen Rucksack, da fiel es mir wie Schuppen vor die Augen: Heute war doch die 2tägige Schulfahrt, auf die ich mich seit Tagen gefreut hatte! Mit einem Satz sprang ich aus dem Bett, und eineinhalb Stunden später fuhr mich mein Vater zur Schule.
Draußen war es noch kalt und dunkel. Als wir um fünf vor 7 an der Schule ankamen, waren schon die meisten Schüler und Lehrer der Schule da.
Ich stellte mich zu meiner Klasse. Alle redeten aufgeregt durcheinander, wir wussten ja nicht, was uns erwartete! Schließlich kamen die Busse und alle versuchten, die fünf Plätze hinten im Bus zu ergattern – ich schaffte es leider nicht.
Wir fuhren eineinhalb Stunden. Während die einen lasen, hörten die anderen Musik, doch die meisten unterhielten sich.Dann gab es eine kurze Pause an einer Raststätte.
Als alle wieder in den Bussen saßen, gab es noch eine halbe Stunde Fahrt, dann begann unsere dreistündige Wanderung, die uns zu unserem Ziel, ein Campingplatz in der Nähe von Narbonne, näher brachte.
Zunächst wanderten wir eineinhalb Stunden. Es ging in einem guten Tempo voran, und wir waren schon bald in einer schönen Bucht am Meer. Doch es ging noch weiter, und schließlich machten wir eine Pause. Jeder hatte sich ein eigenes Mittagessen mitgebracht.
Später ging es frohen Mutes weiter.
In den nächsten eineinhalb Stunden gab es mehrere Pausen, was auch ganz gut war, mir taten nämlich langsam die Füße weh.
Trotzdem ging es weiter, und schließlich hatten wir die 13 Kilometer überwunden! Ziemlich stolz fuhren wir zu dem Campingplatz, wo dann die Gruppen verkündet wurden, die zusammen in einem Bungalow schlafen würden.
Ein Bungalow bestand aus jeweils einem oder zwei Schülern aus verschiedenen Klassen, damit die Klassen sich besser kennenlernen würden.
Als jede Gruppe ihren Schlüssel hatte, kam es zu der ersten Aufgabe, nämlich den eigenen Bungalow zu finden. Wir schafften es, und nachdem wir überprüft hatten, dass alles da war, zogen wir uns schnell um und rannten zum Strand!
Zusammen mit meinen Freundinnen ließ ich mich ins Meer fallen. Die Temperatur war zuerst ein Schock, doch schließlich ging es. Nach langem Herumtoben und Tauchen, stiegen wir zitternd aus dem Wasser.
Nachdem wir uns alle geduscht hatten, ging es schon bald zum Abendessen im Restaurant auf dem Campingplatz. Das war gut, ich verspürte nämlich einen riesigen Hunger!
Als wir eintraten, sahen wir direkt die schön gedeckten Tische mit der Vorspeise und hatten einen leckeren Geruch in der Nase.
Nach der Vorspeise folgte die Hauptspeise, und schließlich auch noch Nachtisch. Alles drei war ein wahrer Genuss!
Es war nun schon ziemlich dunkel.Trotzdem gingen meine Freundinnen und ich noch ein mal an den Strand. Der Sand fühlte sich ganz weich zwischen den Zehen an, war allerdings ziemlich kalt.
Wir spazierten herum, und als wir zurück auf das Gelände zum Restaurant gingen, war die Disco schon in vollem Gange! Laute Musik schlug uns entgegen, und viele Schüler und Lehrer tanzten in der Disco.
Wir tanzten auch ein wenig, waren aber die meiste Zeit auf dem Spielplatz, wo es jetzt auch schon richtig dunkel war.
Um 11 Uhr mussten wir dann in unsere Bungalows gehen und schlafen – ich war auch total müde!
Da es am nächsten Morgen um 8 Uhr Frühstück geben würde, stellte ich mein Handy auf 7 Uhr. Leider stellte ich es zu laut ein, was ich aber erst am nächsten Morgen feststellen würde.
Danach ging ich ins Bett und schlief kurz darauf wie ein Murmeltier.
Am nächsten Morgen schrillte schließlich der Wecker auf Discolautstärke los, und ich saß vor Schreck direkt aufrecht im Bett. Als ich es endlich geschafft hatte, den Wecker auszuschalten, war der ganze Bungalow wach, und wahrscheinlich auch die Leute aus den Nachbarbungalows.
Wir zogen uns an und gingen ins Restaurant, wo es nun ein großes Buffet gab, wo man sich sein Frühstück holen konnte.
Später hingen wir noch ein bisschen am Strand ab, doch es wollte niemand mehr ins Wasser, da wir schon kurz darauf mit dem Bus nach Narbonne fuhren.
In Narbonne angekommen, kamen wieder die Gruppen aus den Bungalows zusammen, um zusammen die Stadtrally zu bewältigen.
Zunächst bekamen wir ein Blatt mit Aufgaben. Wir schafften sogar noch die Zusatzaufgabe dazu, und machten ein Foto von uns allen. Eine kurze Panne gab es, als wir plötzlich keinen Stadtplan mehr hatten.
Trotzdem waren wir schließlich wieder am Startplatz angekommen, und ich hatte noch Zeit, mir ein leckeres Cookies-Eis zu kaufen.
Kurz darauf kamen die Busse – und wir fuhren nun leider schon wieder nach Colomiers!
Ich wäre auch gerne noch ein paar weitere Tage dort geblieben.
Während der Heimfahrt gab es noch eine Pause, und schließlich waren wir angekommen! Nun freute ich mich auch auf zu Hause.
Auf jeden Fall war es eine schöne Schulfahrt, die ich nie vergessen werde!
Laura M., 7EA

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