Sprühende Ideen aus der Dose

Deutsch

Französisch-deutsche Graffiti-Werkstatt am Lycée International

Womit fängt ein Graffiti-Workshop an? Wie hält man eine Sprühdose, ohne sich den Daumen bunt zu machen? Wo darf man sprühen und wo ist es eine Straftat? Fehlanzeige.


Stattdessen: Liegestützen und Stretching. Der sympathische Antoine TARDIVIER,  Sprayerprofi aus Clermont-Ferrand, macht mit den acht Schülerinnen aus der Deutschen Schule Toulouse und dem College Victor Hugo erstmal Aufwärmübungen wie im Sportunterricht. Nicht nur zum Aufwärmen, denn die Gruppe muss wegen der giftigen Sprühgase draußen arbeiten– an diesem Tag weht ein eisiger Wind-, sondern weil Grafittikunst – so stellte es sich bei den ersten Sprühversuchen heraus, eine sehr schnelle Kunst ist. Die Dose wird locker geführt, aber dennoch muss die Zeichnung schon vorher im Kopf stehen und dann sehr schnell und gezielt umgesetzt werden. Zögert der Sprayer, bestrafen ihn Kleckse oder lange Tränen aus Farbe. Graffitikunst ist also Sport für Kopf und Köper.


Nachdem die Schülerinnen sich warmgesprüht haben, entstehen tolle mehrschichtige Bilder auf großen Pappen – echte Street-Art, über die sie selbst staunen - zusammen mit ihrer  Kunstlehrerin, Andrea Wuttke, die den Workshop organisiert hat.


Antoine Tardivier hat sie mit seiner ruhig vorgetragenen Expertise in ihren Bann gezogen. Am Ende schneiden sich alle Teilnehmerinnen ihre Lieblingsteile aus den Bildern und nehmen sie als zusätzlichen Preis mit nach Hause. Denn die Teilnahme an diesem Sprayer-Workshop war der 1. Preis der „Fälscherwerkstatt“, welche über mehrere Wochen im trilingualen Kunstunterricht der 7. Klasse im Collège Victor Hugo in Colomiers lief.

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