Lese-Rechtschreibschwäche (LRS)

Deutsch

Die Deutsche Schule Toulouse fördert Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten beim Lesen und Rechtschreiben, um die Chancengleichheit dieser Schüler zu wahren. Es handelt sich um eine Teilleistungsschwäche, die keine Rückschlüsse auf andere Bereiche zulässt.

Die Diagnose einer Lese-Rechtschreibschwäche bzw. -störung erfolgt durch außerschulische Gutachten, einen Lernserver-Rechtschreib-Test (www.lernserver.de) oder die Expertise des LRS-Beauftragten der Grundschule oder weiterführenden Schule in Absprache mit dem Deutschlehrer des betroffenen Schülers.

Ein formelles schulpsychologisches Feststellungsverfahren ist für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-9 in der Regel nur erforderlich, wenn die Einschätzungen zwischen den Lehrkräften der DS Toulouse (insbesondere des LRS-Beauftragten) und den Eltern auseinander gehen. Liegt eine außerschulische Diagnose vor, wird diese in der schulischen Förderung berücksichtigt.

Förderung in Klasse 1 und 2: Treten in der Schuleingangsphase besondere Schwierigkeiten auf, wird diesen zunächst durch verstärkte Differenzierung und Individualisierung des Lernens im Klassenverband begegnet. Im Einzelfall kann eine weitere Lehrkraft unterstützend eingesetzt werden.

Förderung in Klasse 3 bis 5: Ab der Klasse 3 kann neben die Maßnahmen der inneren Differenzierung eine LRS- Förderstunde treten. Beim Übergang von Klasse 5 nach Klasse 6 übergibt der LRS- Beauftragte der Grundschule sämtliche Informationen an den LRS- Beauftragten und den Klassenlehrer der Klasse 6.

Förderung in Klasse 6 bis 10 durch einen LRS-Trainer: Die Schülerinnen und Schüler mit LRS nehmen an einem wöchentlichen LRS-Förderkurs teil. Die Teilnahme ist verpflichtend. Der LRS-Trainer tauscht sich regelmäßig mit den Lehrkräften der betroffenen Schüler über die im Förderkurs eingeübten Methoden und inhaltlichen Schwerpunkte aus.

Der LRS-Status stellt die Chancengleichheit von LRS-Schülern sicher. Neben den Fördermaßnahmen im Unterricht und außerhalb (z.B. Förderkurs) kann in Einzelfällen eine Abweichung von den allgemeinen Grundsätzen der Leistungsbewertung (bis Klasse 9) gewährt werden oder eine Anpassung der äußeren Rahmenbedingungen (sog. Nachteilsausgleich, möglich in allen Klassenstufen) vorgenommen werden.

Erster Ansprechpartner bei LRS-Problemen ist der Deutschlehrer des betroffenen Kindes. Er stellt den Kontakt zum LRS-Beauftragten, den anderen Lehrkräften des Kindes und dem LRS-Trainer her.

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