Soziale und emotionale Kompetenzen als Grundlage für alles Lernen

Deutsch

 

Kinder lernen, sich im Kindergarten zu orientieren, werden zu Kontakt-, Durchsetzungsfähigkeit und Toleranz im angemessenen Verhältnis angeregt, was voraussetzt, dass Regeln und Normen im Interesse der Gemeinschaft erarbeitet und vereinbart werden. Kurz: Die soziale Kompetenz wird gefördert. Im Vorschulalter ist soziales Lernen mit der Persönlichkeitserziehung eng verbunden und als Erziehungsprinzip anderen Lernbereichen übergeordnet.

 

 

Durch das alltägliche Zusammenleben im Kindergarten können wir während der lernintensiven Lebensjahre das soziale Lernen fördern, indem wir alle Kinder mit ihren unterschiedlichen Vorerfahrungen ganzheitlich wahrnehmen und wertschätzen. Im Kindergarten finden während des Tagesablaufes drinnen und draußen, in Klein- und Großgruppen, vor allem aber über das Spiel vielfältige Interaktionen statt, wobei Kinder Spielregeln entwickeln, Absprachen treffen, sich mit Konflikten auseinandersetzen und das so selbstständig wie möglich und mit soviel Anleitung und Unterstützung wie nötig.

 

Bei allen Aktivitäten, bei denen Vereinbarungen zum friedlichen Zusammenleben die Grundlage sind, wird soziales Verhalten gefördert. Dabei ist die Gruppe das Instrument. In ihr lernen Kinder in den verschiedenen Situationen, Kontakte zu knüpfen, zu erleben und zu pflegen.

 

  •  Die Lernziele und Methoden werden den verschiedenen Entwicklungsphasen angepasst. Hier drei Beispiele:
Für Dreijährige Methoden
Erfolgreiche Ablösung von seiner Bezugsperson für die Kindergartenzeit

Innerhalb der Eingewöhnungsphase, nach Bedarf mit Unterstützung der Eltern

Für Vierjährige

Methoden

Lernen, sich in den Räumlichkeiten und im angegliederten Außenbereich selbstständig zu bewegen

Anleitung, Gespräche, kleine Aufträge, Bewegung

Für Fünfjährige

Methoden

Mit Konflikten und Spannungen umgehen, sie selbstständig lösen lernen

Gespräche, Konfliktstrategien, Vorbild, Rollenspiel, Geschichten und Bilderbücher, beobachten und gegebenenfalls helfen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles, was Kinder bereits gelernt haben, bedarf fortwährender Übung und Anregung. In einer klar gegliederten Struktur finden sie Sicherheit, Orientierung und die Bereitschaft, die Dinge des Lebens zu lernen. Unsere Kindergarten- bzw. Gruppenregeln sind mit den Kindern verbindlich vereinbart, durch eine Dokumentation visualisiert, nachvollziehbar, aber bei Bedarf veränderbar. Die Eltern werden über unsere Regeln in Kenntnis gesetzt und bei Bedarf als Partner einbezogen.

In unserer Einrichtung gibt es:

Sicherheitsregeln

z.B. „Wir melden uns an und ab.“

Regeln für das Miteinander

z.B. „Wir gehen freundlich miteinander um.“

Regeln für den lebenspraktischen Bereich

z.B. „Wir waschen uns nach der Toilette und vor dem Essen die Hände.“

Regeln für Raum und Material

z.B. „Wir räumen unsere Sachen immer auf.“

Regeln für Waldtage und Ausflüge

z.B. „Wir fassen keine fremden Hunde an.“

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