Freispiel

Deutsch

Kinder spielen…

Sie spielen zunächst alleine oder neben anderen Kindern.

Später kommt es zum Spielen mit Spielpartnern.

Sie spielen um des Spielens Willen, ohne einen vorherbestimmten Zweck zu verfolgen, dennoch werden dabei innere Kräfte mobilisiert.

Durch ihre spielerische Tätigkeit sammeln die Kinder grundlegende Umwelterfahrungen; Lerninhalte stehen in einem ausgeglichenen Verhältnis zu ihrem Lernbedürfnis.

 

Das Spiel birgt eine ganzheitliche Förderung der kindlichen Entwicklung. Es ist somit ein zentraler Ansatz für alle Bereiche der Kindergartenpädagogik.

 

Es ist die Aufgabe des Kindergartens, den Kindern ausreichend Spielraum mit vielseitigen Spielmöglichkeiten bereitzustellen.

Die Freispielzeit ist ein wichtiger und fester Bestandteil in unserem Tagesablauf.

 

Während des „freien Spiels“ oder auch dem „freien Tun“ entscheidet das Kind über Tätigkeit und Material, ob es alleine oder mit einem Spielpartner bzw. einer Spielgruppe spielen möchte. Auch die Wahl über Ort, Dauer und Spielintensität liegt beim Kind selbst. Während des Freispiels besteht für das Kind ebenso die Möglichkeit, sich zurückzuziehen oder das Spielverhalten anderer zu beobachten. Dieses Selbstwählen und Selbstbestimmen macht die Freiheit des Kindes während des Freispiels aus. 

 

Die Begrenzung von Raum und Zeit einschließlich verlässlicher Gruppenregeln bilden den sicheren Rahmen, in dem sich das Kind geborgen weiß und der Lernprozess von selbstverantwortlichem Handeln möglich wird. Auf Fremdsteuerung seitens des Erwachsenen wird zu Gunsten der kindlichen Eigenaktivität bewusst verzichtet.

 

 

Die Betreuung des Freispiels fordert von unserem pädagogischen Personal viel Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen, um ein adäquates Maß zwischen Zurückhaltung und  Zuwendung einzuhalten. Die Grundlage für eine effektiv geführte Freispielphase ist die Beobachtung, wobei der Erzieher das einzelne Kind sowie die gesamte Gruppe sieht. Wer beobachtet, kann zur richtigen Zeit das Richtige tun.

Wir wollen:

  • Kinder verstehen, auf sie eingehen, Anregungen und Hilfestellungen geben
  • Interessen von Kindern wahrnehmen, um sie in Angeboten zu berücksichtigen
  • Schwierigkeiten im Verhalten oder im kognitiven Bereich erkennen
  • den Entwicklungsverlauf eines Kindes festhalten
  • bei Entwicklungsauffälligkeiten eines Kindes Elterngespräche einleiten und Empfehlungen für mögliche Fördermaßnahmen aussprechen

Die Alltäglichkeit des Freispiels schafft eine Grundlage dafür, dass Erzieher und Kinder authentisch sind und Kinder am ehesten Kinder sein können.

Das Kind ist Kind, weil und indem es spielt!

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