Europaspiele in Brüssel 2016

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Die Europaspiele in Brüssel fanden dieses Jahr vom 15. bis zum 18. September statt. Bei diesem Event traten fünf Deutsche Auslandsschulen aus Moskau, Genf, Dublin, Brüssel und Toulouse in Fußball, Leichtathletik und Volleyball gegeneinander an.

Am Donnerstagmorgen begann die Reise der 13 Schüler und 2 Lehrer am Flughafen in Blagnac. Nach einem 1½ -stündigen Flug wurde unsere Gruppe von drei Schülern von der Internationalen Deutschen Schule Brüssel abgeholt.
Nachdem wir freundlich empfangen wurden, wurden die Zimmer aufgeteilt: Die Mädchen in einen Container, die Jungs alle zusammen in die Aula. Geschlafen wurde auf gewöhnungsbedürftigen Feldbetten des belgischen Militärs.

Wie es sich für eine sportliche Gruppe gehört, war das Erste, woran wir gedacht haben, ein Döner. Gut gestärkt kamen wir zurück, um uns auf die anstehenden Turniere vorzubereiten. Bis dahin bestand unser Training ausschließlich aus unserem „Schlachtruf“, weshalb man uns erst einmal die Volleyballregeln erklären musste. Nach einer Stunde Training und den ersten Zerrungen fühlten wir uns für die anstehenden drei Tage optimal vorbereitet.

Am Freitagvormittag führten uns die Brüsseler Schülersprecher ins Europaviertel zum Parlamentarium. Nach der Besichtigung des Museums wurden alle Schüler mit der belgischen Kultur vertraut gemacht. Das heißt, die besten belgischen Fritten für alle!

Zurück an der Schule wurden die dritten Europaspiele dann offiziell für eröffnet erklärt. Anschließend begann das Fußballturnier. Wir starteten als klare Außenseiter, bewiesen aber schon im ersten Spiel unsere noch unentdeckten Fähigkeiten und trotzten den Moskauern Mitfavoriten ein vielumjubeltes 0:0 ab. Auf Grund der besten Defensive des gesamten Wettkampfes, verloren wir nur gegen Brüssel. Obwohl wir unsere eigenen Erwartungen deutlich übertrafen, reichten unsere drei Punkte nur zum fünften Platz.

Der Samstagmorgen begann direkt mit den Leichtathletikwettkämpfen. Nach Sprint und Weitsprung begaben sich alle Schülerinnen und Schüler für den 2000-Meter-Lauf zum See. Fünf Runden galt es zu überleben. Jeder unserer Läufer schaffte es ins Ziel.
Bei der Siegerehrung hatten wir viel Grund zum Jubeln, da eine unserer Schülerinnen eine Goldmedaille beim Sprint und eine Silbermedaille beim Weitsprung gewann.

Anschließend ging es wieder in die Stadt, diesmal zum Atomium und in die Innenstadt, Waffeln essen und das Manneken Pis bewundern.
Am Sonntag, stand noch das Volleyballturnier an. Nach unerwartet knappen Niederlagen gegen Moskau, Brüssel und Genf durften wir in unserem letzten Spiel in Brüssel gegen Dublin noch einmal jubeln. All das reichte jedoch nicht, um den fünften Platz in der Gesamtwertung abzuwenden. Enttäuschung war jedoch schwer zu finden, ganz im Gegenteil: Wir feierten uns für unsere Leistung und den Platz als „Sieger der Herzen“.

Die Siegerehrung durften wir leider nicht mehr miterleben, da wir uns zu diesem Zeitpunkt schon auf unserer Rückreise befanden.
Alles in allem kann man sagen, dass das Motto „Dabei sein ist alles“ nicht immer nur eine lahme Floskel sein muss und dass wir auf jeden Fall unseren Spaß hatten.

Bericht von Felix und Gerrit aus den Klassen 12 bzw. 11

Unser Team auf dem Fußballplatz

 

Das Bettenlager

 

 

Beim Warmmachen

 

Die Lehrer beim Essen

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