„Einer für alle – Alle für einen“ in der Wiesengruppe

Deutsch

In der Wiesengruppe war die bewusste Selbstwahrnehmung des Einzelnen, die Eingliederung in die neue Gruppenkonstellation und die gegenseitige Rücksichtnahme Inhalt dieser Projektphase. Das Bilderbuch “Einer für alle -Alle für einen“ war dabei ein wichtiger Bestandteil.

 

„Einer für alle - Alle für einen“ zu diesem Schluss kommen in diesem Buch einige Tiere, die zusammen ausziehen, um die Welt zu entdecken. Schwächen einzelner werden aufgefangen durch die Stärken der anderen.


So auch zu Beginn unseres neuen Kindergartenjahres. Durch die veränderte Gruppenzusammensetzung sind die Jüngeren jetzt endlich die Großen. Ihnen ist das Alltagsleben vertraut, andere Erwartungen werden an sie herangetragen. Im Morgenkreis, beim Frühstück , im Freispiel und besonders auch in ganz gezielten Beschäftigungen ging es immer wieder darum, die Besonderheiten eines jeden herauszustellen. Neue Freundschaften wurden geschlossen und gruppenübergreifende Verabredungen getroffen. Im Gespräch mit den Kindern stellten sich folgende Fragen: „Was hat sich verändert? Was für Wünsche habe ich bzw. die anderen? Wie kann ich behilflich sein und was kann ich eigenverantwortlich übernehmen?“ Erfahrungen, wie eigenständiges Tischdecken, Warten können und Rücksicht nehmen, ist nicht immer so leicht, aber gehört zum Leben dazu.


Das bevorstehende Laternenfest gab uns weiterhin Anlass dazu, Wünsche und Ideen der Kinder bezüglich des Laternenbastelns aufzugreifen. Die Erfahrung, dass demokratische Abstimmungen nicht immer zum eigenen Wohlbefinden beitragen, war für einige Kinder ganz neu. Die handelnde Auseinandersetzung mit sich selbst und dem anderen steht nach wie vor im Vordergrund und wird uns auch in Zukunft weiterhin begleiten.  

               
        Doris Middendorf

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