Wandertag der Grundschule

Deutsch

Am 25.9.12 machte die gesamte Grundschule einen Ausflug zum "Parc de la Préhistoire", der in der Nähe von Tarascon-sur-Ariège liegt.



Zu unserem Ausflug schrieb Giorgia (Klasse 2) in ihr Tagebuch:

Nachdem wir angekommen sind und gefrühstückt hatten, musste jede Klasse an einer Station anfangen. Als allererstes haben wir Fußabdrücke von Tieren gemacht. Dafür haben wir Ton bekommen und ihn über die Abdrücke gepresst und dann vorsichtig abgezogen.


Danach sind wir in eine große, nachgebaute Höhle gegangen. Am Eingang bekam jedes Kind einen Kopfhörer. Wir haben die Skelette eines riesigen Mammuts und eines Höhlenbärs gesehen. An der Wand waren große Wandmalereien von Bären, Hirschen, Pferden und Büffeln zu sehen.


Vor der Höhle gab es einen tollen Wasserfall, unter dem man durchlaufen musste.


In einer kleinen Hütte hat uns ein Mann gezeigt, wie die Steinzeitmenschen Werkzeug herstellten wie z. B. Nadeln oder scharfe Klingen. Er hat uns auch gezeigt, wie sie früher Feuer gemacht haben. Man braucht dazu bestimmte Steine und Baumpilze und Stroh.


Zum Schluss haben wir eine Wand bemalt wie die Steinzeitmenschen.
Es war ganz schön.

Durch den Ausflug in die Steinzeit inspiriert, schrieben Schülerinnen der 4. Klasse zwei spannende Geschichten, die hier zum ersten Mal veröffentlicht werden. Das Lesen lohnt sich!!


Sie finden sie unterhalb der Fotos.

 
 
 
 
 

Vater in Gefahr

von Annika

So etwa vor 4 oder 5 Millionen Jahren spielt diese Geschichte, also in der Steinzeit. Der 7 jährige Junge Tim war der Sohn eines starken Jägers und einer klugen Mutter. Sie lebten gemeinsam mit 17 anderen Familien in einer großen Höhle, wovor ein Fluss lag. Hinter der Höhle war ein prachtvoller Wald. Leider mussten sie eine neue Höhle suchen. Die Höhlen waren auch bei Tieren sehr beliebt, deshalb musste einer immer gucken, ob sie bewohnt waren. An diesem Tag war Tims Vater an der Reihe. Tim hatte Angst, manche Jäger waren schon gestorben. Wird es bei Vater auch so sein? Tim fragte: „Darf ich mit?“ „Nein!“, antwortete Vater wie aus der Pistole geschossen. Es wurde Zeit. Die Jäger mussten los.

Nach ein paar Minuten hielt Tim es nicht mehr aus. Er musste mit! Also schlich er hinterher. Als er die Jäger langsam wahrnahm, fragte er: „Wo ist Vater?“ Ron meinte: „In der Höhle.“ Tim wurde mulmig zu Mute. Er fühlte, wie Angst in ihm hochkletterte. Er hörte einen Schrei, sein Herz erschlug ihn fast. Es hämmerte gegen seine Brust. „Kann ich eine Fackel haben?“, fragte Tim schnell. Ron gab ihm eine und zündete sie an. Tim rannte so schnell er konnte, er bekam kaum noch Luft. Endlich hatte er Vater erreicht. Vor ihm stand – ein Grizzlybär. Tim schluckte. Der fast drei Meter hohe Bär zog Grimassen. Tim nahm allen Mut und entflammte ein großes Feuer. Der Grizzlybär wich zurück. Tim zog Vater zu sich. Vater lächelte. Tim machte ein Zeichen indem er dreimal rief: „Ah – ah – ah!“ Sofort kamen die anderen Jäger. Sie töteten den Bär und hatten Beute für viele Tage.

An der Höhle bekam Tim für seine Meistertat den Speer vom Anführer. Der Anführer meinte: „Du wirst mal ein guter Jäger!“ Tim strahlte übers ganze Gesicht.

Annika, Klasse 4

Die Jagd

Vor langer, langer Zeit, in der Steinzeit, lebten die Steinzeitmenschen. Sie zogen immer von Höhle zu Höhle . Meistens lebten sie in Gruppen. Jede Gruppe hatten eine eigene Höhle. An einem wunderschönen Morgen mussten sie früh los, um Beeren zu pflücken.

Dann machten sie sich davon ein leckeres Frühstück. Irgendwann zogen sie weiter in eine andere Höhle. Die war nicht so gemütlich. Diese war stockdunkel!

Den Steinzeitmenschen war das egal, sie machten es sich mit den Fackeln gemütlich.

So gegen Mittag gingen sie auf die Jagd. Sie suchten und suchten und irgendwann sahen sie ein riesiges Mammut, das wehrte sich ganz, ganz dolle.

Sie warfen mit Feuer auf das Mammut. Jetzt hatten alle etwas zum Essen.

Es wurde Abend, alle schliefen. Es wurde ruhig, doch dann geschah es.

Ein Jäger hatte drei brennende Fackeln liegen gelassen! Die brennenden Fackeln lagen nebeneinander. Gegen zwölf gab es ein riesiges Feuer. Die Höhle stand in Flammen. Keiner hatte etwas gemerkt.

Das Feuer wurde stärker, aber die meisten Jäger waren schon nach draußen gerannt und konnten auch nicht mehr in die Höhle, denn das Feuer war zu groß.

Zum Glück war neben der Höhle ein Fluss. Sie nahmen das Wasser aus dem Fluss und schütteten es in die Höhle. Sie brannte ziemlich aus. Der Jäger überlebte trotzdem, alle dachten, er wäre tot.

So waren alle glücklich und lebten fröhlich weiter.

Angelina, Klasse 4




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