Meeresbio 2017

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Vom 21.6. bis 24.6.2017 ging es für die Klasse 11 auf die meeresbiologische Exkursion nach Platja d’Aro an der Costa Brava.
Die Reise begann am Mittwochmorgen bereits um sechs Uhr. Eigentlich viel zu früh für uns, dennoch trafen alle rechtzeitig und gut gelaunt ein, so dass das Abenteuer ohne Hindernisse starten konnte.
Während der Fahrt zeigten sich sogleich die Lieblingsbeschäftigungen der Gruppe, die während der Exkursion fast die gesamte Freizeit einnahmen: “Werwolfen”, Singen und Ukulele spielen.
Gut gelaunt kamen wir nach nur wenigen Stunden Fahrt in unserem Hotel in Platja d’Aro an, obwohl unser Bus augenscheinlich über keine funktionierende Klimaanlage verfügte. Dafür entschädigten uns der Anblick unserer Unterkunft und der Zimmer sowie der fantastische Meerblick ganz schnell für die Strapazen der Anreise.


Den restlichen ersten Tag verbrachten wir, wie auch die meisten anderen Tage, hauptsächlich mit Tauchen und Vorträgen.
Der folgende Tag begann mit einer Wanderung durch die Wälder der Costa Brava, in denen wir eine ganze Reihe an Pflanzen identifizierten. Wir fanden sogar, für die weniger an der Flora interessierten Klassenmitglieder, einen Skorpion. Anschließend ging es weiter zum Naturschutzgebiet, wo unser erster Tauchgang Adrian einen Seeigelstachel im Finger bescherte. Nichtsdestotrotz genossen wir die große Artenvielfalt unter Wasser und die atemberaubende Sicht im Meer, welche Frau Bräuer zufolge deutlich besser als in den vergangenen Jahren war. Zurück im Hotel ließen wir den Abend auf der Terrasse beim besagten Singen ausklingen. Dabei gehörte neben einer Vielzahl an Genres auch ein von uns selbst geschriebener Song zu unserem Repertoire.
Den nächsten Morgen begann ein Großteil der Klasse trotz des ausgeprägten Schlafdefizits bereits sehr früh, genauer gesagt um 6 Uhr, damit wir die Stimmung des Sonnenaufgangs am Meer einfangen konnten. Anschließend machten wir uns in der Hotelbucht auf die Suche nach Seeigeln. Sie zu fangen scheint zwar zunächst einfach, denn Seeigel können schließlich nicht einfach wegschwimmen. Die Aufgabe stellte sich jedoch schnell als äußerst anspruchsvoll heraus, nicht zuletzt weil sich die Seeigel an den Felsen festklammern können.
Anschließend konnten wir sie näher untersuchen und mikroskopierten die Entwicklung einer befruchteten Seeigel-Eizelle anhand von Dauerpräparaten.
 
Nach einem mexikanischen Mittagessen in der nahen Hafenstadt Palamós wollten wir das Fischereimuseum besuchen und von den ankommenden Fischern Katzenhaie für die anschließende Präparation kaufen. Aber aufgrund eines uns nicht bewussten Feiertages wurde nicht nur unser Zeitplan für diesen Nachmittag durcheinander gebracht, sondern auch unser Improvisationstalent beansprucht, denn es waren keine Fischer an dem Tag ausgefahren. Daher fischte Inty als Behelfslösung aus dem Hafenbecken einen toten Meeraal, was erstaunlicherweise bei der Sezierung nur wenige Probleme darstellte.
 An unserem letzten Abend fand im Hotel ein Live-Konzert statt, das wir als Schülergruppe allerdings nur begrenzt besuchen konnten. Daher zogen wir es vor, Werwolf und andere Kartenspiele zusammen mit Frau Bräuer bis in den frühen Morgen zu spielen.


Der Samstag war, im Gegensatz zu allen anderen Tagen, für die reine Entspannung geplant. Daher besuchten wir am Morgen die Stadt Girona. Nach einer Tour über die Stadtmauer, bei der Herr Dembowski die Gelegenheit hatte, uns viel Interessantes über die Stadt zu erzählen, bekamen wir einige Stunden zur freien Verfügung. In dieser Zeit machten wir eine weitere Runde durch die malerische Altstadt, Shoppen hingegen war wegen des Feiertages nicht wirklich möglich. Aus diesem Grund gingen wir sehr gut essen.


Schlussendlich kam leider auch die Zeit des Abschiedes, wir mussten das warme, sonnige Spanien verlassen und in das im Vergleich dazu kühle und nasse Toulouse zurückkehren. Damit uns die Trennung möglichst schwer fiel, gestaltete sich die Busfahrt als unangenehm. Die drückende Hitze und die stickige Luft im Bus, die Klimaanlage war ja ausgefallen, konnten auch nicht durch erneutes “Werwolfen” und durch die Klänge einer Ukulele gemildert werden. Wohl jedoch durch das Öffnen des Dachfensters. Diese Idee kam aber erst gegen Ende der Busfahrt auf.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Fahrt möchten wir ganz besonders Frau Bräuer und Herrn Dembowski für die gute Organisation, die spannenden Tauchgänge und eine insgesamt sehr gelungene Exkursion danken.

Klasse 11

 

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