Anteilnahme an der Trauer um die Opfer der Attentate in Paris

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Am 7. Januar 2015 wurden zwölf Menschen in den Räumen und im Umfeld des Satire-Magazins Charlie-Hebdo bestialisch ermordet. Weitere Verletzte schweben in Lebensgefahr. Ermordet wurden Journalisten, Karikaturisten, Polizisten, zufällige Besucher. Als Vorwand diente den blutrünstigen Tätern die islamisten-kritische Haltung des Magazins.

 

Zwei Tage später wurden vier jüdische Geiseln in einem koscheren Supermarkt ermordet; ihre Religionszugehörigkeit wurde ihnen zum Verhängnis; hier diente der Hass auf Juden als Antrieb für das mörderische Gemetzel des Täters.

 

Diese Verbrechen erfüllen uns an der Deutschen Schule in Toulouse mit Abscheu. Sie sind nicht-hinnehmbare Angriffe auf die Grundwerte unserer Demokratien: Pressefreiheit, Toleranz, Glaubensfreiheit, Unantastbarkeit der menschlichen Würde und des Menschenlebens. In einer Schweigeminute haben wir den Opfern gedacht. Bei dem Trauermarsch in Toulouse am 10.1. waren wir zahlreich unter den 180 000 Teilnehmern, um unsere Solidarität mit den Opfern und unseren französischen Mitbürgern auszudrücken.

 

Die Anteilnahme, die wir den Opfern, ihren Familien und ihren Freunden entgegenbringen, ist uns Mahnung und Auftrag zugleich: nicht nachzulassen in unseren Bemühungen Kindern und jungen Menschen zu helfen, sich die Grundwerte unserer Demokratien anzueignen, um diese in einer offenen, toleranten und humanen gesellschaftlichen Praxis umsetzen zu können.

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